Enndingen

Stadt an der Enn

Steigung und Zugkraft - Januar 2011

Wendel
Wendel im Bau: das Kato-Doppelgleis mit Kurvenüberhöhung hat eine Gesamtlänge von über 10 Meter.

Ich hätte nicht gedacht, wie stark eine Steigung die Leistung einer Lok mindert. Habe ich doch nach meiner Meinung nun wirklich passable Parameter für den Wendel:

  • Steigung max. 3,5%, mit Gewindestangen justierbar
  • Radius 40 cm, Gleislänge eines Vollkreises also rund 2,50 Meter
  • Kurvenüberhöhtes Kato-Gleis mindert zusätzlich die Kurvenreibung

Und dennoch eine Arnold BR212 oder eine Trix MaK (kurz) ziehen dann gerade noch 3 beleuchtete Reisezugwagen.
Lege ich 10 Gramm Gewicht auf die MaK sind es schon 5. Dagegen zieht eine BR218, BR232, BR103 oder BR111 mühelos 9 beleuchtete Wagen.

Was tun? 

Die Reibung von beleuchteten Wagen durch Kupferpaste an den Schleifern vermindern.

Das Gewicht leichter Loks durch Blei und sogenanntes Knetblei aus schwerem Wismut erhöhen.

Das Gewicht allzu schwerer Wagen vermindern.

Das ebenfalls naheliegende, die Steigung zu vermindern, habe ich nicht gemacht. Erstens, weil ich auch auf anderen Streckenabschnitten die 3,5% Steigung habe und - für mich noch wichtiger - mein Zug in der Wendel ohnehin schon viel zu lange unsichtbar unterwegs ist.

 

Oder ganz einfach die Zugkraft erhöhen?

Das hört sich zunächst wie ein Wunschtraum an, ist aber durchaus recht einfach zu bewerkstelligen. Zwar nicht mit einer Lok, aber mit Traktionen. Das geht auch in Digital recht einfach und schon hat man zwei Motoren vor dem Zug und die Steigung verliert jeglichen Schrecken. 

Einfache Doppeltraktion ohne Komfort, aber mit der Kraft zweier Motoren.

Update: So bildet man Traktionen im Digitalbetrieb und hat dabei eine Menge Optionen und viel Spaß.

Das Thema Steigung in Enndingen hat sich damit für mich erledigt!