Enndingen

Stadt an der Enn

Das Jahr 2009 - Kleine, aber feine Fortschritte im Enntal

August 2009: Trainspotting mit Geo-Koordinaten versehen

In den vergangenen zwei Monaten ist die Zahl der Exponate auf über 200 angewachsen. Eine neue thematische Ordnung nach Ereignissen wurde etabliert. Im Themenraum Abseits sind nun besonders unterhaltsame Exponate zu finden. 
Eine besondere Arbeit haben die Kuratoren bei den neu angelegten Geodaten geleistet: viele Exponate, vor allem Schlüsselszenen der Ereignisse sind mit Lage-Koordinaten versehen. Ein Link zu den Karten und Satellitenaufnahmen von Google lässt den Besucher auf Wunsch in die Szene eintauchen und selbst zum Entdecker werden. 

Mai 2009: Vernissage der Foto-Ausstellung Trainspotting

Album: Trainspotting - Die Welt der Bahn im Foto
Album: Trainspotting - Die Welt der Bahn im Foto

Im Kulturbahnhof Enndingen ist seit 21. Mai die Ausstellung Trainspotting - die Welt der Bahn im Foto zu sehen. Der Eröffnungsrede folgte eine rege Podiumsdiskussion zum Thema Bahnfotografie. Neben der zu würdigenden künstlerischen Arbeit einiger Trainspotter wurde auch die vielen Menschen fremden Aspekte dieses Zeitvertreibs zur Sprache gebracht. Interessierten ohne Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung werden in den kommenden Monaten die Arbeiten auf dieser Webseite präsentiert.
 

Signal bei Weiche U3
Zeitdokument: Die Weiche U³ der Umfahrung Oberennau war über zwei Blocksignale gesichert

Ostern 2009: Signale für mehr Sicherheit

Die Enntalbahn verfügt nur über wenige Signale zur Sicherung der Fahrwege. Zwei neu aufgestellte Blocksignale zeigen ab heute den geschalteten Fahrweg der Weiche U3 der Umfahrung Ennau an. Die Bahnverwaltung freut sich trotz des dazu nötigen hohen Aufwandes über das erzielte Ergebnis.

 

 

 

 

 

Enndingen bei Nacht
Nachts im Bahnhof Enndingen 2009: Viele Züge haben jetzt Licht. Der Bahnhof aber nicht

April 2009: 'Nachtfahrten' immer seltener

Dies meint nicht etwa die Ausdünnung des Fahrplans - ganz im Gegenteil. Die fortlaufenden Investitionen auch in den Fuhrpark ermöglichten in letzter Zeit die Nachrüstung einer Beleuchtung in viele Personenwagen.
Der erste Schritt war im Jahr 2006 die Einführung moderner Digitaltechnik. Der somit unabhängig von der Antriebsenergie mögliche Konstantstrom erlaubt eine komfortable weil gleichmäßige Ausleuchtung der Wagen. Von dieser Technologie profitieren zum heutigen Zeitpunkt über 80% der im Regelverkehr eingesetzten Einheiten.
Nur suboptimal ist jedoch die Kontaktsituation. Trotz Umrüstung auf Schleifer neuer Bauart sind die nötigen Wartungsintervalle für eine flackerfreie Fahrt zu kurz.

Nachtrag

Das Polieren der Räder bringt den entscheidenden Schritt zur flackerarmen Dauerbeleuchtung der Personenwagen.

März 2009: Weitere Maßnahmen im Stellwerk Ennau

Bereits Anfang 2007 wurden durch Zusammenlegung von Weichen und die pragmatische Definition der Schalterstellung die Sicherheit erhöht. Dies konnte nun in einem zweiten Schritt noch verbessert werden:

  1. Die Benennung der Weichen folgt nicht mehr nur einer Nummerierung. Die drei Weichen der Umfahrung erhielten die Bezeichnungen U1, U2 und U3 statt Weiche 10 ... 12. Die beiden Abstellgleise heißen nun A und B.
  2. Nachdem im ersten Schritt schon Fahrstrom und Entkuppler der Abstellgleise in je einem Schalter vereinigt wurden, ist nun auch noch die jeweilige Weiche diesen Schaltern zugeordnet.

Von ursprünglich 16 Schaltern für 12 Weichen und zwei Entkuppler im Stellwerk Ennau sind nun 15 Schalter für 17 Weichen und die beiden Entkuppler zu bedienen. 
 

März 2009: Zweifacher Ausbau im Bahnhof Oberennau

Abstellgleis Oberennau
Das kurze Abstellgleis Oberennau Süd zweigt von Gleis 2 ab

Oberennau Gleis 2 ist in nördlicher Richtung durch ein Abstellgleis erweitert worden. Dazu musste die Holzhütte am See rückgebaut werden. Sie wird jedoch bald durch eine moderne Badeanlage ersetzt.
Mit dem zusätzlichen Gleis ist es nun möglich, mitgeführte Personenwagen in Stoßzeiten und für besondere Anlässe auch in Oberennau abzustellen. Das Gleis kann aber auch für den Verschiebeverkehr und zum Abstellen einer Triebwageneinheit genutzt werden.

Trotz der beengten landschaftlichen Situation im Enntal ist es durch eine geschickte Änderung in der Streckenführung außerdem gelungen, ein weiteres Abstellgleis zu schaffen. Der südliche Abzweig von der Hauptstrecke in den Bahnhof Oberennau ist nun von einer direkten Umfahrung abgetrennt. Für den Bahnbetrieb ist dies aufgrund der vorhandenen Redundanzen unerheblich. Im entstandenen kurzen Stumpfgleis, einem Lokwartegleis, kann nun eine Rangierlok abgestellt werden. Es ist somit nicht mehr nötig, zwischen zwei Einsätzen im Verschiebedienst die Lok nach Enndingen zu fahren. 

Lokwartegleis Oberennau
Abstellgleise A und B und das Lokwartegleis im Osten von Oberennau


Zusammen mit Ein- und Ausfahrt bietet das Bahnhofsgleis Oberennau nach wie vor die Möglichkeit, einen langen Güterzug aufzunehmen, so dass dieser einem schnellen Reisezug die Vorbeifahrt erlaubt ...

 

 

 

 

 

 

März 2009: Enndingen - letzte Handweiche umgerüstet

Gleisbildstellwerk Enndingen
Gleisbildstellwerk Enndingen 2007: Ausbau der Gleise 1 und 2

Mit der Umstellung auf Fernbetrieb bei der Weiche für Gleis 8 in Enndingen sind nun alle Weichen in das Gleisbild im Stellwerk integriert. Ein erhöhter Aufwand war dazu nötig, da keine Leitungskapazität mehr frei war. Ein kompletter, neuer Dutzendstrang wurde dazu zum Stellwerk verlegt. 
Die Bahnverwaltung erhofft sich durch die Maßnahme auch eine weitere Verbesserung bei der Betriebssicherheit. Leider ist dies kein Ruhmesblatt bei der Enntalbahn. Viel zu oft legen Weichenstörungen aber auch Bedienungsfehler den Betrieb lahm und verursachen leider auch Unannehmlichkeiten bei den Fahrgästen bis hin zu deren Gefährdung.
Sehr positiv zeigt sich die neue Betriebsanweisung an den Stellwerker bezüglich der grundsätzlichen Rückstellung der Weichen auf 'neutral'. Die durch falsche Weichenstellung verursachten Störungen sind deutlich zurück gegangen.  
 

Februar 2009: Fahrplanentflechtung soll Sicherheit weiter verbessern

Die zweite Maßnahme aus der Analyse der Ursachen von Betriebsstörungen ist die Entflechtung des Fahrplanes. Die gesamte Aufmerksamkeit des Lokführers soll sich ausschließlich auf eine Zuggarnitur richten. Das gleichzeitige Führen mehrerer Loks wird allenfalls bei Leerfahrten trainiert. 

Januar 2009: Hoher Ennder in Planung

Die Bahnverwaltung Enntal konnte mit Wolfgang Webel einen erfahrenen Modellbauer für die Mitarbeit gewinnen. Seine erste Aufgabe sieht Herr Webel in der Planung der Erweiterung 'Hoher Ennder'. In diesem Gebiet soll nach seinen Vorstellungen in zwei bis drei Jahren eine neue Bahnstrecke realisiert werden. Aber auch die Webelbahn soll in dieser Zeit zu neuem Glanz erwachen.
Wir sind gespannt.